Streetphotographie – Rechtliche Fragen

Die eigene Hose. Foto: Hufner

Die eigene Hose. Foto: Hufner

Eines der größten Probleme der Straßenfotografie ist die rechtliche Seite. Wenn da Dinge auf den Fotos gezeigt werden, die menschlich sind. Man darf zwar fotografieren wie man will, aber veröffentlichen geht dann eher nicht so leicht, es sei denn man hat die Erlaubnis.

Heute, statt auf der Straße, im Wald. Forrest-Photographie. Da lag auch so ein menschliches Ding. Wenn man es dreht, wäre es sogar vermittels der Hosentaschenschlitze, mit menschlichem Antlitz versehen.

Unter bestimmten Vorraussetzungen ist man ja auch bei Menschen mit Verpixeln nicht auf der sicheren Seite. Es geht ja, wie in der Zeitschrift ProfiFoto stand, vor allem darum, dass man Rückschlüsse ziehen kann auf eine konkrete Person.

Wäre das hier nicht ggf. auch der Fall?

Mal von der menschlichen Tragödie abgesehen, die die Frage aufwirft: Gibt es das Recht an der eigenen Hose?

Verpixelte Hose. Nummer sicher. Foto: Hufner

Verpixelte Hose. Nummer sicher. Foto: Hufner

(NB: Phänomen, wenn man weit genug vom kristallisierten Foto weggeht, Vorsicht, nicht an der Klippe probieren, erkennt man den Gegenstand immer besser. Auch so eine fotografische Dialektik).

Huflaikhan

Martin Hufner ist Musikjournalist und -kritiker.

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