Hot Kuhtüre

Wie schon im vorherigen Beitrag beschrieben: Ausgefallene Mode muss nicht teuer sein.
Gerade um Feiertage wie Weihnachten und Ostern herum ist das Angebot formschöner Putzmacherkunst recht groß, wenn auch nicht immer auf den ersten Blick als solche erkennbar.
Heute zum Beispiel sah ich dieses entzückende Modell in der Divenfarbe Pink erst auf den zweiten Blick in einem Regal mit bunten, eierförmigen Plastikgegenständen.

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Es handelte sich wohl um einen Hutrohling.

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Warum dieser aber zusammen mit grüner Holzwolle angeboten wurde, erschließt sich mir einfach nicht, egal, wie lange ich darüber nachdenke.

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Tiergestütze Pfotografie für Pfortgeschrittene

Heute: Fotografieren in Bewegung.

Wie wir bereits eindrücklich gezeigt haben, können Fotobegleittiere eine effektiv entspannende Wirkung auf einen zu fotografierenden Menschen haben.
Ist die Tier-Mensch-Beziehung etwas stabiler, kann eine deutlich animierende Komponente in den Vordergrund treten – etwa, wenn Mensch und Tier zusammen vor der Kamera tanzen.

Dass der beste Freund des Menschen gern eine kesse Sohle auf’s Parkett legt, ist uns ja schon vom Dogdancing bekannt.
Schafft es ein Hund, seinen Menschen auch vor der Kamera zum Tanzen zu animieren und ihm seine hundeeigene Choreographie nahe zu bringen, entstehen nicht nur schöne Fotos, es ist auch für die Hund-Mensch-Bindung ein nicht zu unterschätzender Meilenstein.

Ausgehend von einer einfachen Grundstellung…

dogdancing grundstellung

…lässt der Fotobegleithund seinen Menschen einfache Bewegungen ausführen.

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Auch achtet er sorgsam darauf, den ihn anvertrauten Menschen nicht zu überfordern, indem er selbst einen Großteil der Choreographie ausführt.

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Anders die Katze. Als Nicht-Rudeltier und divenhafte Egomanin zeigt sie von Anfang an sehr deutlich, für wie abgrundtief untalentiert sie den zu fotografierenden Menschen hält.

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Lässt sie sich dennoch für einen Moment herab, ein bis zwei Tanzschritte mit ihrem Personal zu absolvieren, kann es bisweilen zu Momenten großer Harmonie kommen.

catdance harmonisch

Momenten, wie gesagt…

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Ganz anders wiederum ein Tier, das wir hier aufgrund seiner großen Scheu hier bislang nicht vorstellen konnten.

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Das Einhorn beflügelt in seiner ruhigen, geradezu stoischen Eleganz…

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…seinen Menschen förmlich zu tänzerischen Höhenflügen.

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Fazit: Während die Katze sich als weitgehend ungeeignet zeigt, sind Hund und Einhorn gleichermaßen für die tiergestützte Fotografie in Bewegung geeignet, wobei der Hund eine eher der Methode der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson angelehnte Technik bevorzugt, während das Einhorn eher in der Tradition von Hypnose und Meditation arbeitet.

Welches Tier letztlich für wen indiziert erscheint, sollte ggf. präfotografisch im Rahmen einer ausführlichen Anamneseerhebung, in der auch Fragen zu allgemeinen körperlichen Gebrechen, bereits erlittenen Schleudertraumata bei Pirouetten oder eventuelle Tierhaarallergien erörtert werden sollten, abgeklärt werden.

Neues von Agathe und Karl-Heinz

Wie wir seit geraumer Zeit wissen, erwarten Agathe von Höhn und Karl-Heinz G. Nachwuchs. Nachdem Karl-Heinz schon seit einigen Tagen unermüdlich brütete,

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hat er kürzlich seine Bemühungen um den Wärmehaushalt des Eis kurz unterbrochen…

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…um einen erfahrenen Hebammerich zu Rate zu ziehen, wann denn nun endlich die Schlüpfung bevorstünde.

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Der Hebammerich wollte sich auch nach gründlicher Untersuchung des Eies nicht festlegen, wagte aber die Prognose, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde. Oder auch nicht. Bis dahin empfahl er forciertes Zuwarten sowie weiteres sorfältiges Bebrüten.

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Heute morgen dann regte sich etwas Ungewöhnliches…

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… so dass Agathe darauf bestand, den Hebammerich, trotz sonntäglicher Ruhe, erneut zu konsultieren.

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Diese bestätigte auch sofort, ohne Umschweife und unter Aufbringung seines gesamten Fachwissens, dass sich da wohl etwas Ungewöhnliches rege.
Wenig später dann…

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Der geschulte Hebammerich attestierte einen Apgar von 10 (wobei „rosig“…nun ja…) und führte unverzüglich die U1 durch.

Das Kind und seine stolze Eltern sind wohlauf!

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Allerdings kamen Agathe und Karl-Heinz beim Verkünden der frohen Botschaft in der Nachbarschaft gerade gewisse Zweifel, ob sie wohl wirklich die Eltern dieses kleinen entzückenden Wesens sind, oder ob ihnen das doch recht außergewöhnliche Ei mit dem noch außergewöhnlicheren Inhalt vielleicht doch von jemanden quasi untergeschoben wurde?

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Oder hatte Karl-Heinz G. es mit seinen, vermutlich gentechnischen, Veränderungen am Ende ein wenig übertrieben?

(Fortsetzung folgt. Wahrscheinlich.)