Penn – Vogue – Hommage

Aschenbecher von C/O Berlin. Foto: Hufner

Ausstellung von Irving Penn in Berlin besucht. Ein bisschen enttäuscht. Wo Fotografie so sehr am Detail und an der Bearbeitung hängt, wo es sich dem Medium so sehr anpassen muss und will, wird auch das kleinste technische Missgeschick problematisch. Da ist ein gewisser Manierismus die Folge. Konstruktion und Freiheit stehen sich schnell im Weg.

Der frühe Penn schießt nach noch den besten Vogel ab.

Hier daher eine kleine Hommage an Penn.

Aschenbecher von C/O Berlin. Foto: Hufner
Aschenbecher vor C/O Berlin. Foto: Hufner

 

Selfie No.1

Selfie no.1. Foto: Hufner

Regieren. – Die einen regieren, aus Lust am Regieren; die andern, um nicht regiert zu werden: – diesen ist es nur das geringere von zwei Übeln.
[Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Drittes Buch. Friedrich Nietzsche: Werke, S. 5579 (vgl. Nietzsche-W Bd. 1, S. 1133) (c) C. Hanser Verlag]

Selfie no.1. Foto: Hufner
Selfie no.1. Foto: Hufner

Kindergartenpop, Section Krabbelgruppe

Konzerte in denen ich inständig hoffte, sie mögen bitte etwas schneller vorbei sein, die gab es in der Vergangenheit schon. Sehr lebhaft in Erinnerung ist mir da eine Grundschulaufführung, in der „alle neuen Blockflötenkinder“ (Anmerkung: Es waren etwa 30 solche!) ein Stück performten.

Aber von vorn:
In der letzten Wochen bekamen der Huflaikhan und icke die Einladung, über eine Konzertveranstaltung zu berichten. Der Huf sollte schreiben (was er mittlerweile auch getan hat), ich fotografieren.
Wir freuen uns über solche Einladungen wirklich immer sehr, auch und gerade, wenn es sich um uns bisher nicht geläufige Genres handelt.

Gestern früh bekamen wir dann die Nachricht, dass leider keine Fotoerlaubnis erteilt worden sei. Nun gut, das kann ja Vieles bedeuten, im Programm war jedenfalls zu lesen, dass „visuell Überraschendes“ geboten werde, vielleicht wollte man dies später nicht auf schlechten Fotos in der Presse verwurstet sehen?

Wir fuhren also durchaus positiv gestimmt und neugierig auf das, was uns da Neues erwarten würde in Richtung Haus der Berliner Festspiele.

Dort strömte es bereits.
Nein, nicht Wasser vom Himmel, sondern junge bis sehr junge Menschen, vornehmlich weibliche, meist sehr zerbrechlich wirkende, vom Typus, den meine Kinder grinsend als „Hipster“ bezeichnen würden.
Männliche Menschen gab es auch, der größte Teil davon auch recht weiblich, der kleinere eindeutig Begleitung.

Einlass war erst kurz vorm avisierten Beginn der Veranstaltung, der Saal, in dem bereits Kunstnebel waberte, füllte sich schnell, mich ergriff erstmals eine Art beklemmende Fremdheit, die ich so von anderen, durchaus gut besuchten Veranstaltungen am gleiche Ort nicht kenne. Vor uns offenbar die Angehörigen der Künstlerin, auf ihre Plätze dirigiert von einer sehr wichtig und kosmopolitisch wirkenden Dame mit ins Haar gesteckter Lesebrille.

Dann war es endlich so weit. Der Saal verdunkelte sich, noch mehr Nebel waberte, die Akteurin vorn seitlich am Keyboard (es war ja angekündigt worden, sie bediene Klavier und Gesang), von hinten angestrahlt. Die ersten einfachen Akkorde und noch welche und noch welche, Klavierschule erster Band, dazu wummernder Technobeat, einfachster Gesang mit künstlichem Kinderstimmchen.
Das war sicher nur die Einleitung, dachte ich gespannt, gleich würde es mit virtuosem Klavierspiel und Gesang weitergehen, schließlich war die Künstlerin mit Björk verglichen worden.

Es ging weiter. Genau so simpel wie anfangs. Die jungen Mädchen (und auch wenn ich das Wort „Mädchen“ für Frauen jenseits der Geschlechtsreife ansonsten nicht anwende, hier trifft es leider zu. Bei kühleren Temperaturen hätten wir mit Sicherheit viele bis über an die Fingerspitzen gezogene Pulloverärmel gesehen) sangen mit, was in diesem Fall ja auch nicht weiter schwierig war.

Dann Nebel und noch mehr Nebel, im Nebel, ganz hinten ein Chor. Der stand da schon die ganze Zeit und wurde von einem Mann hinter einem großen Reflektor dirigiert (solche Dinger standen schon beim Vorentscheid für dieses europäische Songdingens auf der Bühne, scheinen gerade schwer in Mode zu sein). Das sollte man wohl eigentlich nicht sehen, man sah auch nur einige Male heftig wedelnde Arme hinter dem großen, silbernen Ding hervorblitzen.

Der Chor erfüllte alle Schul- und Kirchenchorklischees. Von der Frauenlastigkeit über die ersthaft, steife Haltung bis hin zur typischen Chorkleidung. Alle in schwarz, einige sogar in langen schwarzen Röcken! Ssso schön und teils intonationsmäßig SO dicht daneben, ganz der Künstlerin angepasst!

Die Künstlerin, gewandet in ein schwarzes Hängerchen, das ab Mitte Oberschenkel ein durchsichtiges Hängerchen war, knüllte derweil dieses Kleidungsstück wiederholt in etwa Bauchhöhe zusammen, so wie man es bei Kleinkindmädchen beobachten kann, wenn sie von den Erwachsenen zu einer szuper szüßen Äußerung gedrängt wurden, die Erwachsenen nun alle lachen und dem Kleinkindmädchen, das nicht weiß warum sie das tun, nichts anderes übrig bleibt, als eben diese Übersprungshandlung. Oftmals begleitet von hospitalistisch anmutendem über einen Großzeh zentriertem Hin-und-her-drehen.

Derweil im Publikum großer Jubel nach jeder der Nummern, von denen man nicht mehr als: Eine wie die andere, originalverkorkst, sagen konnte.
Saßen die euphorisch klatschenden Massen in einem anderen Konzert als wir? Waren die Eintrittskarten mit psychedelisch wirkenden Substanzen imprägniert und nur wir Dummies hatten nicht mitgekommen, dass man diese vor Beginn des Konzerts ablecken musste?

Die Zeit schien stehen zu bleiben – jedenfalls nicht sonderlich schnell vorüber zu gehen, auch der wiederholte Blick auf die Uhr nutze da leider gar nichts. Eine Stunde und zehn Minuten können aber auch echt lang sein.

Dann aber ein Höhepunkt? Nein, nur das endgültige Abgleiten in Krabbelgruppenperformance: Das Publikum sollte singen, nachdem „wartet, ich singe Euch vor“, getrennt nach Geschlechtern. Die Jungs haben dann auch „schön“ gesungen: „tip tapping“ im Dustern. OH MANN!

Am Ende war es dann doch noch nicht ganz zu Ende, standing Ovations und frenetischer Applaus veranlassten die Künstlerin zu zwei Zugaben…
…die wir aber auch noch tapfer durchstanden (was blieb uns auch anderes übrig?)

Fassen wir zusammen:

Grundschulkonzerte (inklusive begeistert mitwippender Mutti) werden heutzutage von ins Kleinkindalter regredierten MitzwanzigerInnen auf großen Bühnen und mit viel Nebel und Wummwumm inszeniert.

Man kann die Massen und die Mutti (immer noch!) mit monotonen Marschrhythmen, simplen Melodien und noch simpleren Texten zum Schunkeln bringen.

Lena Müller-Landshut hat Konkurrenz bekommen. Aus der Krabbelgruppe.

Fazit:

Wer die Künstlerin des gestrigen Abends mit Björk vergleicht, für den ist auch alles wo „ganz hoch gesungen“ wird Oper.

…..

P.S.: Wie gesagt, es durfte nicht fotografiert werden.
Der Huflaikhan hat ja in seinem Beitrag in der nmz online ein extra für Euch alle gezeichnetes Bild eingestellt, das im Übrigen in wunderbarer Symbolkraft die ganze Veranstaltung darstellt: Eine Kinderzeichnung in Schwarz.

Um Euch die Stimmung der Veranstaltung nicht vorzuenthalten, habe ich auch ein Foto gemacht. Die Künstlerin mit ihren MitkünstlerInnen durfte man ja nicht fotografieren und da habe ich mich auch dran gehalten.
Deshalb hier: Voilà, la Zimmerdecke:

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Schön, wa?

Das Problem der irrealen Phänomentalität

Der schenkenhorster fehler. Foto: huflaikhan

Mit aktueller Bildbearbeitungssoftware ist es kein Problem, irgendwelche Effekte zu erzeugen. Bei einem Fotoapparat wie der Olympus E-P5 gibt es sogar einen Modus, bei dem alle möglichen Effekte automatisch auf ein Bild angewendet werden. Da rattert es nur so auf der SD-Card – also symbolisch gesprochen.

Es ist kein Problem mehr, online seine Fotos optimieren zu lassen und die gängigsten Filter für die Pixel ziehen zu lassen. Das geht ratzfatz und herauskommt dabei ein effektvolles Etwas. Miese Smartphonebilder werden dann noch mieser, aber Oh und Ah. Und das ist auch gar nicht schlimm.

Der schenkenhorster fehler. Foto: huflaikhan
der schenkenhorster fehler. foto: huflaikhan

Kein Fotograf, der etwas auf sich hält, würde das machen. Da ist pure konzentrierte Vorbereitung angesagt. Man hat alles im Griff. Und zwar immer. Erinnert so ein bisschen an den Luther zugeschriebenen Satz über Josquin des Prez:

„Josquin ist der noten meister, die habens müssen machen, wie er wolt; die anderen Sangmeister müssens machen, wie es die noten haben wöllen.“

Das ist schon ein beeindruckender Satz damals gewesen. Da waren die Komponisten, die man noch nicht so nannte, düpiert. Sie mochten eben permanent mit den Regeln arbeiten und kämpften sich an ihnen ab, ohne selbst zu dem Ziel zu kommen, etwas „eigenständiges“ zu machen. Heute kämpfen die meisten aber eben gar nicht mehr, sondern sie partizipieren an der Fähigkeit, das andere für sie schon die Technik vorausgekämpft haben. Das ist etwas ja ganz anderes. Die technische Nachbearbeitung mit mehr oder minder vorgefertigten Bearbeitungsalgorithmen führt nicht zwangsläufig zu identischen  Bildern oder ähnlicher Bildsprache.

In der Musik kennt man das schon auch. Da wird im Stile von XXX komponiert oder improvisiert; es sind dies einfach zu sortierende Stilmittel. Dass dies ein Computer nach genügender Programmierung auch hinbekommt, ist kein Geheimnis.

Die Technik, kann man denken, befreit von der Arbeit. So wie die Hoffnung auf den Robotern lagen, die von menschlich-schwerer Arbeit entlasten sollte. All das kann man. Und doch bleibt da der Rest, der das Handwerk von der Kunst scheidet. Dafür ist ganz interessant, was Theodor W. Adorno von der Zwölftontechnik einmal sagte: Sie sei ein unbarmherziger Samariter.

„Aber mit hartem Griff, ein unbarmherziger Samariter, stützt sie [die Zwölftontechnik] doch die zusammenbrechende musikalische Erfahrung.“ [Band 12: Philosophie der neuen Musik: Schönberg und der Fortschritt. Theoder W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 10148 (vgl. GS 12, S. 112)]

Die „zusammenbrechende musikalische Erfahrung“ – davor steht man unweigerlich im Knippsknapps-Universum. Da muss man dann schon sehr weit in die musikalische Tiefe des Materials vordringen.

Und so absurd es dann scheinen mag, sind diese vielen vorbereiteten Filter, die Zonensysteme und was es anderes gibt, ja selbst das Abwedeln in der Dunkelkammer natürlich mehr oder minder gelungene Versuche, das Material zu überlisten, das sich auf Film oder Datei abgebildet hat. Und da greift er eben so hart ein, der Filter, den man dann auch überlisten muss, wenn er nicht genau das gleiche Klischee erzeugen will, was er selbst von sich aus ist.

Neulich hatte ich das erste Mal von einem Fotografen für die Veröffentlichung in einer Zeitung bestimmtes Material in der Hand, das mit dieser Form von Effekthascherei vorverfertigt war. Drama-Baby. Ob es nun zur Sache passte oder nicht, der Hauch des Besonderen sollte von den Bildern ausgehen. Und so war es auch. Man hat die Bearbeitung bemerkt – aber nicht als bewusste Regelverletzung sondern als Fehler im Zusammenhang.

Die Schwierigkeit zwischen Regelverletzung und Fehler zu unterscheiden, fällt dabei nicht leicht. Und sie ist auch keine Entscheidung, die einmal getroffen, auf Dauer stimmen muss. Ein Regelverletzung kann mit der Zeit zu einem bloßen Fehler werden. Und ein Fehler später einmal zu einer Regelverletzung. Und zurück.

ostsee. himmel. foto: huflaikhan
wustrow. meer. foto: huflaikhan

 

Hot Kuhtüre

Wie schon im vorherigen Beitrag beschrieben: Ausgefallene Mode muss nicht teuer sein.
Gerade um Feiertage wie Weihnachten und Ostern herum ist das Angebot formschöner Putzmacherkunst recht groß, wenn auch nicht immer auf den ersten Blick als solche erkennbar.
Heute zum Beispiel sah ich dieses entzückende Modell in der Divenfarbe Pink erst auf den zweiten Blick in einem Regal mit bunten, eierförmigen Plastikgegenständen.

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Es handelte sich wohl um einen Hutrohling.

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Warum dieser aber zusammen mit grüner Holzwolle angeboten wurde, erschließt sich mir einfach nicht, egal, wie lange ich darüber nachdenke.

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Bruchstück einer Fototheorie, die niemand braucht

Was ist denn das, ein Foto? Schon die Antwort ist unmöglich zu geben. Das geht nicht.

  1. Man sollte davon ausgehen, dass es Fotos nichts gibt.
  2. Auf meinem Schreibtisch liegen also Dinge, die es nicht gibt; Fotografien.
  3. Auf dem Monitor meines Fotoapparates, dem Monitor meines Computers werden Dinge angezeigt, die es nicht gibt.
  4. Ich besitze eine Zeitschrift, die sich unter anderem mit Dingen beschäftigt, die es nicht gibt.
immer objektiv bleiben. Foto: Hufner
immer objektiv bleiben. Foto: Hufner

Was ist eine Foto? Eine Abbildung? Was bildet sie ab? Ein Objekt? Und welchen Sinn hat das? Das Foto ist die Materie, die die Abbildung in sich trägt. Und doch entsteht das Foto nicht auf dem Papier, dort ist nur ein merkwürdiger Gegenstand, der Foto genannt wird. Das Foto bildet sich erst ab in der Betrachtung. So wie auch Musik und die ganze Umwelt.

Vor mir liegen Noten mit Musik. Sie sind nicht die Musik. Aber ich bilde mir ein, dass es sich um eine Beschreibungssprache handelt, die ich mir mit Mühe und Not vorstellen kann.

Welche Beschreibungssprache hat ein Bild, ein Foto? Es beschreibt sich selbst, es ist die Beschreibungssprache. Und ich stelle mir genau so mit Mühe Not vor zu sehen, was ich sehe.

Neues von Karl-Heinz

Still ist es geworden, um unseren tapferen Hobbygärtner aus K.
Dabei war er nicht untätig. Aber wie es manchmal so ist, es gibt Dinge, die einfach ihre Zeit brauchen und suchen.
Nachdem Karl-Heinzens Bemühungen im Ackerbau aufgrund widriger Umstände…

Karl-Heinz und Konrad Käfer

…zu scheitern drohten, sah er sich nach einen alternativen Betätigungsfeld um und was läge näher, als sich – dem landwirtschaftlichen Treiben treu bleibend – der Viehzucht zu widmen.

Als Karl-Heinz G. Agathe von Höhn traf, hielt er sie zunächst für ein gewöhnliches Haushuhn…

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…doch schon bald war sie ihm mehr, als nur ein eierlegendes Federvieh.

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Als Agathe ihr erstes Ei legte…

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hegte Karl-Heinz gar väterliche Gefühle…

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… und begann zu brüten.

Wir alle sind sehr gespannt, was diesem Ei dereinst entschlüpfen mag.

How to make a Diva

Im HuPe-Kollektiv haben wir ausführlich über ein Diven– und ein Superheldinnen-Shooting berichtet.

Wie man ein solches Shooting planen sollte und was dabei im Vorfeld zu beachten ist, wollen wir Euch nicht vorenthalten.

Zunächst braucht man ganz viel technisches Equipment: Zahllose Objektive, diverse Kameras, Stative, Blitze, Softboxen.
Wenn man sich nicht nahezu in den Bandscheibenvorfall schleppt, muss man eigentlich erst gar nicht anfangen.

Als zweites braucht man eine Diva, resp. eine Superheldin, die schon von sich aus auf ein adäquates Styling bestehen wird:

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Ebenfalls ganz wichtig, ist hervorragend passende Divenkleidung,

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die auch genügend Bewegungsfreiheit zulassen sollte…

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… und keinesfalls einengen darf:

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Neben einem kühlen Getränk…

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…kleinen Beschäftigungen für eventuell entstehende Pausen…

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ist selbstverständlich eine schnelle und zuverlässige Assistenz unabdingbar:

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…die sich ggf. auch diskret zurückzieht…

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Werden all diese Regeln befolgt, sollte es im Schnitt klappen, mit dem Diven-/Superheldinnen-Shooting.

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Bastelstunde bei den Schielpiraten

Heute: Pimp your hässlichen Kameragurt

Kollege Huflaikhan hat das Thema neulich schon angesprochen:

Der Gurt der D800 ist hässlich.
Nicht hässlich genug, um als Trash-Teil schon wieder hipp zu sein. Nein, es ist einfach nur irgendwie peinlich, wie man mit einen HighTech-Gerät der nicht gerade billigsten Sorte, auch noch als lebender Werbeträger in die Wildnis geschickt wird. „Bastelstunde bei den Schielpiraten“ weiterlesen

Die Homestory – fotografisch-journalistische Königsdisziplin

Prominente Persönlichkeiten geben unterschiedlich bereitwillig Details aus ihrem Privatleben preis – entsprechend sensibel sollte das Vorgehen bei der Erstellung einer Homestory-Fotoserie sein.
Deshalb schätze ich mich überaus glücklich, dass eine Persönlichkeit mir in den letzten Wochen tiefe Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit gewährte, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass wir uns schon sehr lange kennen.

Karl-Heinz G. aus K. (na gut, er ist jetzt noch keine Berühmtheit…. aber er will unbedingt eine werde…sagt er) befindet sich in einer schwierigen Umbruchphase.
Seine Existenz als Ohrringschläfer wurde jäh beendet, so dass er sich derzeit vollkommen neu orientieren muss.
Zunächst begleiteten wir Karl-Heinz G. (53) auf seiner Suche nach einer geeigneten Behausung, wobei sich eine Wohnung als zu klein,… „Die Homestory – fotografisch-journalistische Königsdisziplin“ weiterlesen

Retusche-Prävention, besser vorbeugen als heilen

Defete Sensoren

Jede kennt das. Da hat man am Tag im Beruf geschuftet, kommt nach Hause und muss den Abwasch machen und das Klo putzen, in der Nacht halten einen die kranken Kinder, die demente Oma oder die nachtaktiven Haustiere wach.
Augenringe bis zu den Knien sind da manchmal unvermeidbar.

Nun wissen wir, dass es Bildbearbeitungsprogramme gibt, mit denen man solche Schönheitsfehler wegretuschieren kann, die Werbung macht es uns Tag für Tag vor, indem sie Plastikmenschinnen mit extrem langen und dünnen Beinen, einem makellosen Teint und wallendem Haupthaar präsentiert.

Es hat aber nicht jeder, der eine Kamera hat, auch ein entsprechend teures Bildbearbeitungsprogramm. Oder wenn er es hat, dann kann er damit vielleicht nicht umgehen.
Und da wir ja ein Serviceblog sind, möchte ich Euch heute mal einige einfache und kostengünstige Möglichkeiten der Retusche ohne Bildbearbeitungsprogramm vorstellen.
Und so wird’s gemacht:

Eine verblüffend simple Methode der Beauty-Retusche, ist der Perspektivwechsel. „Retusche-Prävention, besser vorbeugen als heilen“ weiterlesen