Tiergestütze Pfotografie für Pfortgeschrittene

Heute: Fotografieren in Bewegung.

Wie wir bereits eindrücklich gezeigt haben, können Fotobegleittiere eine effektiv entspannende Wirkung auf einen zu fotografierenden Menschen haben.
Ist die Tier-Mensch-Beziehung etwas stabiler, kann eine deutlich animierende Komponente in den Vordergrund treten – etwa, wenn Mensch und Tier zusammen vor der Kamera tanzen.

Dass der beste Freund des Menschen gern eine kesse Sohle auf’s Parkett legt, ist uns ja schon vom Dogdancing bekannt.
Schafft es ein Hund, seinen Menschen auch vor der Kamera zum Tanzen zu animieren und ihm seine hundeeigene Choreographie nahe zu bringen, entstehen nicht nur schöne Fotos, es ist auch für die Hund-Mensch-Bindung ein nicht zu unterschätzender Meilenstein.

Ausgehend von einer einfachen Grundstellung…

dogdancing grundstellung

…lässt der Fotobegleithund seinen Menschen einfache Bewegungen ausführen.

unbenannt-5783-Bearbeitet-Bearbeitet

Auch achtet er sorgsam darauf, den ihn anvertrauten Menschen nicht zu überfordern, indem er selbst einen Großteil der Choreographie ausführt.

unbenannt-5787-Bearbeitet-Bearbeitet

Anders die Katze. Als Nicht-Rudeltier und divenhafte Egomanin zeigt sie von Anfang an sehr deutlich, für wie abgrundtief untalentiert sie den zu fotografierenden Menschen hält.

unbenannt-5858-Bearbeitet

unbenannt-5841-Bearbeitet-Bearbeitet

unbenannt-5833-Bearbeitet-Bearbeitet

Lässt sie sich dennoch für einen Moment herab, ein bis zwei Tanzschritte mit ihrem Personal zu absolvieren, kann es bisweilen zu Momenten großer Harmonie kommen.

catdance harmonisch

Momenten, wie gesagt…

unbenannt-5863-Bearbeitet-Bearbeitet

Ganz anders wiederum ein Tier, das wir hier aufgrund seiner großen Scheu hier bislang nicht vorstellen konnten.

unbenannt-5959-Bearbeitet-Bearbeitet

Das Einhorn beflügelt in seiner ruhigen, geradezu stoischen Eleganz…

unbenannt-5933-Bearbeitet-Bearbeitet

…seinen Menschen förmlich zu tänzerischen Höhenflügen.

unbenannt-5964-Bearbeitet-Bearbeitet

Fazit: Während die Katze sich als weitgehend ungeeignet zeigt, sind Hund und Einhorn gleichermaßen für die tiergestützte Fotografie in Bewegung geeignet, wobei der Hund eine eher der Methode der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson angelehnte Technik bevorzugt, während das Einhorn eher in der Tradition von Hypnose und Meditation arbeitet.

Welches Tier letztlich für wen indiziert erscheint, sollte ggf. präfotografisch im Rahmen einer ausführlichen Anamneseerhebung, in der auch Fragen zu allgemeinen körperlichen Gebrechen, bereits erlittenen Schleudertraumata bei Pirouetten oder eventuelle Tierhaarallergien erörtert werden sollten, abgeklärt werden.

Neues von Karl-Heinz

Still ist es geworden, um unseren tapferen Hobbygärtner aus K.
Dabei war er nicht untätig. Aber wie es manchmal so ist, es gibt Dinge, die einfach ihre Zeit brauchen und suchen.
Nachdem Karl-Heinzens Bemühungen im Ackerbau aufgrund widriger Umstände…

Karl-Heinz und Konrad Käfer

…zu scheitern drohten, sah er sich nach einen alternativen Betätigungsfeld um und was läge näher, als sich – dem landwirtschaftlichen Treiben treu bleibend – der Viehzucht zu widmen.

Als Karl-Heinz G. Agathe von Höhn traf, hielt er sie zunächst für ein gewöhnliches Haushuhn…

unbenannt-4582

…doch schon bald war sie ihm mehr, als nur ein eierlegendes Federvieh.

unbenannt-4580-Bearbeitet

Als Agathe ihr erstes Ei legte…

unbenannt-4612

hegte Karl-Heinz gar väterliche Gefühle…

karl-wurst

… und begann zu brüten.

Wir alle sind sehr gespannt, was diesem Ei dereinst entschlüpfen mag.

Tiergestützte Pfotografie – Teil II

Nachdem wir neulich erst vorgestellt haben, wie außerordentlich einfühlsam Hunde den ihn anvertrauten Menschen vor der Kamera zu führen vermögen, will ich heute ein anderes Tier vorstellen, das sich als fotografisches Begleittier nur bedingt eignet:

Die Katze.

hufi-nami (1 von 1)-35

Genau genommen eignet sich die Katze, bis auf wenige Ausnahme, als Fototherapietier überhaupt nicht.

Als Einzelgängertier ist ihr jede Kommunikation mit dem Menschen schnurz egal bis außerordentlich lästig – von lautstarken oder haarintensiven Anspruchsbekundungen auf Premiumdeluxefutter oder Fellmassage mal abgesehen.

„Tiergestützte Pfotografie – Teil II“ weiterlesen

Tiergestützte Pfotografie

Bis auf wenige Ausnahmen haben Menschen eine natürliche Scheu, vor der Kamera zu posieren. Entsprechend ausgebildete Tiere können nicht nur viel dazu beitragen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, sondern auch den zu Fotografierenden direkt in eine adäquate Fotoposition bringen.

Was ein ausgebildeter Fototherapiehund zu leisten vermag, wie er sanft aber bestimmt den zu Fotografierenden zu leiten vermag, möchte ich nun anhand der folgenden, mit hauseigenen Statisten nachgestellten (Sie wissen schon, die Abmahnanwälte und so) Sequenz verdeutlichen.

Fehler Nummer 1:

Viele Menschen neigen dazu, sich hinter etwas zu verstecken, wenn sie die Kamera auf sich gerichtet sehen.
Das Fototier auf den Arm zu nehmen, bietet sich hier am ehesten an. „Tiergestützte Pfotografie“ weiterlesen